Archiv des Autors: Dr. med. G. Schönberger

Praxis-Info Januar 2022

Liebe Patientin, lieber Patient,

 

wir  hoffen Sie sind Alle geimpft und gut in das neue Jahr gestartet. Wir wünschen Ihnen für 2022 alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit. Denn, wie schon der Volksmund sagt:  „ohne Gesundheit ist Alles nichts“

Prophylaxe ist dabei der preiswerteste und einfachste Weg zur Gesunderhaltung. Aus diesem Grund stellen wir Ihnen auch im neuen Jahr unser Wissen und die apparative und personelle Ausstattung unserer Praxis  für Vorsorgeuntersuchungen zur Verfügung. Gerade in und während der unverändert anhaltenden Covid-Pandemie ist die Prophylaxe und damit die frühzeitige Erkennung gesundheitlicher Risikofaktoren wichtig. Patienten fürchten sich unnötiger Weise davor, dass man sich während der Pandemie in Arztpraxen mit den verschiedenen Varianten des Covid-Virus anstecken könnte. Wir achten streng auf die Hygienemaßnahmen. Unsere Mitarbeiter sind außerdem geimpft, so dass die Vorgaben einer 2G-Regel erfüllt sind! In den letzten Wochen hat sich unser Praxisteam intensiv in das Impfprogramm eingebracht, so dass wir auch davon ausgehen können, dass die meisten unserer Patienten ausreichend immunisiert sind und damit die Ansteckungsgefahr in unserer Praxis im Vergleich zu anderen Aktivitäten, wie zum Beispiel bei einem Einkaufsbummel, als sehr gering einzustufen ist. 

Was ist unter einer  Prophylaxe zu verstehen?

Hierzu gehört einmal die Bestimmung Ihres „Impfstatus“ durch eine Antikörperuntersuchung mittels einer Blutabnahme, ebenso wie die Durchführung  der daraus resultierenden Impfungen. Denken Sie bereits jetzt an Ihre nächste Urlaubsreise. Ein Impfschutz gegen die Hepatitis A und B, gegen die Kinderlähmung ( Polio ), gegen Tetanus, gegen Diphtherie und gegen die durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung  ( FSME ) sollte dabei Standard sein. Für Personen ab dem 60. Lebensjahr ist zusätzlich eine Impfung gegen die durch Pneumokokken übertragene Lungenentzündung dringend zu empfehlen. Gleiches gilt für diesen Personenkreis für die Impfung gegen den Erreger der Gürtelrose (Herpes Zoster).

Sollten Sie bisher noch nicht gegen die  „echte Virusgrippe“ geimpft sein, so ist eine „Grippeimpfung“ für die verbleibenden Winter – und Frühjahrsmonate ebenfalls jetzt  unter der Pandemie sehr sinnvoll.

Auf den Sinn und die Notwendigkeit der Impfungen gegen die verschiedenen Varianten des Covid-Virus verweisen wir auf die Praxisinfos der letzten Monate des vergangenen Jahres.

Neben diesen vorbeugenden Maßnahmen sind Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten eine weitere tragende Säule der Gesundheitsvorsorge.  Wir bieten Ihnen auch im Jahr 2022 dazu Untersuchungen im Rahmen eines so genannten  „Check – up“  an.

Hierzu gehören neben der körperlichen Untersuchung der Atmungsorgane und des Herz – Kreislaufsystems ein Belastungs-EKG (Ergometrie), eine Ultraschalluntersuchung des Herzens und der hirnversorgenden Gefäße  sowie eine Spirometrie zur Funktionsanalyse der Atmungsorgane und ein Schlafapnoescreening. Durch eine sorgfältige körperliche Untersuchung, gestützt auf zusätzliche Untersuchungen mittels Ultraschall und Endoskopie, können außerdem Erkrankungen der Schilddrüse, des Gefäßsystems, der Bauchorgane, der Nieren und der ableitenden Harnwege einschließlich  der Prostata bei Männern sowie des Enddarmes schmerzfrei und ohne Belastung für Sie, frühzeitig erkannt und dann einer erfolgreichen Behandlung zugeführt werden. Abgerundet wird ein solcher „Check–up“ durch Blut/Urinuntersuchungen zum Ausschluss von Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus, Gicht und Fettstoffwechselstörungen.

Die Früherkennung von Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel eine Infektion der Magenschleimhaut durch das Bakterium Helicobacter, die in letzter Konsequenz zu Magenkrebs führen kann, ist ebenfalls durch spezielle Laboruntersuchungen (13C-Atemtest) bei einer solchen Vorsorgeuntersuchung möglich.

Bei all den guten Vorsätzen, die zumeist am Beginn eines neuen Jahres stehen, sollte der Vorsatz im neuen Jahr etwas für die eigene Gesundheit zu tun, nicht vergessen werden. Regelmäßiger Kundendienst und die TÜV – Untersuchung für Ihr Auto, sind selbstverständlich, warum also nicht auch ein  „TÜV für die eigene Gesundheit“?

Vereinbaren Sie mit uns einen  „TÜV – Termin“ für sich und Ihre Gesundheit!  

Wir bedanken uns auf diesem Weg auch noch einmal für die zahlreichen  Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche. Bedanken wollen wir uns auch ganz herzlich für die großzügigen und sehr persönlichen Geschenke zum Weihnachtsfest. Wir haben uns darüber sehr gefreut! 

Zu unserem Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass Frau Katja Ruoff-Kalaitzis mit Ablauf des Jahres 2021  auf eigenen Wunsch nach 7-jähriger Tätigkeit unser Praxisteam verlassen hat. Wir danken für ihre wertvolle Mitarbeit im Team und wünschen ihr für die berufliche und private Zukunft alles Gute!

Ihr Praxisteam

Praxisinfo Dezember 2021

Liebe Patientin, lieber Patient,

                      unsere Praxis ist im Dezember und Januar vom

                                      23.12.2021 bis 09.01.2022

                                                 geschlossen

Wir möchten Sie deshalb bitten Ihren Medikamentenbedarf für diese Zeit zu überprüfen und Rezeptbestellungen bis spätestens 21.12.2021 zu tätigen.

In dringenden Fällen bitten wir Sie, während der o.g. Praxisferien den ärztlichen Not – und Bereitschaftsdienst  Ihrer Heimatgemeinde in Anspruch zu nehmen. Die jeweiligen Ansprechpartner können Sie den Tageszeitungen  entnehmen oder über die Telefonnummer  116 117 erfragen. Für akute Notfälle beachten Sie bitte folgenden Hinweis:

Die 112 gilt mittlerweile als EU-weite Notrufnummer.  Mit Anwahl der 112 (ohne Ortsvorwahl) werden Sie sofort mit der für Sie zuständigen Rettungsleitstelle verbunden.

Wir hoffen, dass dies während der Festtage nicht erforderlich sein wird und wir uns im Neuen Jahr  „in alter Frische“  wiedersehen. Wir wünschen      Ihnen ein friedliches Weihnachtsfest und Alles Gute im neuen Jahr!

Um in der derzeit akuten 4. Coronawelle den Praxisbetrieb für Sie aufrechthalten zu können bitten wir um Beachtung folgender Punkte:

  • Bei akuten Infektionen z.B. der Atemwege oder des Verdauungssystems bitten wir Sie sich vor Besuch der Praxis telefonisch anzumelden. Wir haben für diese Fälle eine separate „Infektionssprechstunde“ eingerichtet, um Sie und andere Patienten zu schützen.
  • Die Coronaimpfungen (1. 2. und Auffrischungsimpfungen) werden wir weiterhin nach vorheriger Terminvereinbarung durchführen. Uns ist bewusst, dass auf Grund zahlreicher telefonischer Anfragen unsere Telefonanlage trotz mehrerer Anschlüsse immer wieder überlastet ist. Wir bitten Sie zu bedenken, dass unsere Mitarbeiter stets bemüht sind Ihre Anfragen und Wünsche zeitgerecht und umfassend aufzunehmen. Unsere Mitarbeiter und Ärzte sind bemüht in dieser Ausnahmesituation, verursacht durch die aktuelle  Coronawelle eine optimale medizinische Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten. Wir müssen in diesen Tagen nicht nur impfen…impfen und nochmals impfen,  sondern wir haben auch noch Patienten mit allen anderen Erkrankungsformen  zu betreuen und zu versorgen! Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass bestimmte Patienten ihren Unmut über die Gesamtsituation glauben verbal an unseren Praxismitarbeitern auslassen zu müssen. Bitte lassen Sie uns gemeinsam mit Geduld und gegenseitigem Verständnis der für uns Alle  schwierigen Zeit begegnen! Für uns, Mitarbeiterinnen und Ärztinnen, möchte ich Ihnen versichern: 

                     Wir tun für Sie Alles was in unserer Macht steht!

Neben dieser Bitte um gegenseitiges Verständnis möchten wir in dieser Praxisinfo nochmals einige Informationen zum Impfen geben nachdem wir immer wieder feststellen müssen, dass zu diesem Thema immer noch unglaubliche Fehlinformationen verbreitet sind. Dabei gehören Impfungen zu den wichtigsten und wirksamsten vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen. Das unmittelbare Ziel von Impfungen ist es:

  • den Geimpften vor Infektionskrankheiten zu schützen gegen die es wie zum Beispiel bei der FSME, bei Tollwut oder Hepatitis, um nur einige zu nennen, keine medikamentöse Therapie gibt. Des Weiteren können durch die Impfungen schwerwiegende Folgen von Infektionskrankheiten für den Einzelnen vermieden werden. So konnten bereits Krankheitsbilder wie bei einer Pockeninfektion mit tödlichen Folgen oder die schrecklichen Auswirkungen der Kinderlähmung durch dafür entwickelte Impfungen erfolgreich bekämpft werden.
  • Darüber hinaus trägt der Impfschutz des Einzelnen gleichzeitig zum Schutz der Gemeinschaft bei, da der Geimpfte zu einem hohen Prozentsatz die Ansteckung anderer und damit die Ausbreitung von Krankheiten in der Bevölkerung bis hin zur Pandemie verhindern kann.
  • Unser Immunsystem ist in der Lage auf Krankheitserreger wie Viren (Corona, Influenza, FSME, Masern, ect.) und Bakterien (Pneumokokken, Tetanus, Diphtherie, ect.) mit vom System gebildeten Antikörpern zu reagieren. Nachteil dabei ist, dass die Immunantwort auf diese Krankheitserreger mindestens 8 bis 10 Tage dauert. Erst dann wäre der Körper in der Lage entsprechend zu reagieren. Durch die Impfung werden dem Immunsystem nicht krankmachende Stoffe (Antigene) angeboten was dann zur vorzeitigen Antikörperbildung im gesunden Menschen führt. Diese Antikörper müssen bei bestimmten Impfungen (z.B Corona) durch eine Wiederholungs- oder Mehrfachimpfung (Booster = Verstärkung) aufgefrischt und verstärkt werden. Trotz dieser Maßnahmen kann  die Antikörperbildung aus verschiedenen individuellen Gründen reduziert sein, was dann zu den Krankheitsdurchbrüchen trotz Impfung führen kann. Dennoch verläuft dann die Krankheit abgeschwächt und in der Regel nicht tödlich.

Lassen Sie sich beraten, impfen und nicht von unsachlichen Informationen verwirren!

Ihr Praxisteam

 

Praxis-Info November 2021

Liebe Patientin, lieber Patient,

wir hoffen, dass Sie Alle bisher gut durch die „Coronazeit“ gekommen sind.   Lassen Sie sich durch die immer wieder aufflammende Diskussion über den Sinn und Zweck der bisher ergriffenen Hygienemaßnahmen und die Impfung gegen das Covidvirus durch die kursierenden Verschwörungstheorien nicht verunsichern. Die Bilder aus Italien, Spanien, Frankreich, New York und zuletzt Brasilien sollten dabei nicht vergessen werden!

Durch die konsequente Umsetzung der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes und die zwischenzeitlich im großen Umfang erfolgten Impfungen sind diese Folgen der Coronapandemie in Deutschland bisher weitgehend vermieden worden. Sollten Sie noch nicht gegen das Covidvirus geimpft sein empfehlen wir Ihnen dringend die Impfung. Wir verfügen über ausreichend Impfstoff. Lassen Sie sich beraten und vereinbaren Sie einen Impftermin in unserer Praxis.

Leider war in den letzten Monaten eine deutliche Verunsicherung auch bei unseren Patienten dahingehend festzustellen ob man durch einen Besuch in einer Arztpraxis oder in einem Krankenhaus durch die Infektionsgefahr mit dem Covid-19-Virus in diesen Einrichtungen seine Gesundheit nicht mehr gefährdet als durch das Verdrängen und Verschleppen einer möglicherweise schwerwiegenden Erkrankung. Sie dürfen versichert sein, dass in den Praxen und Kliniken strengste Hygienemaßnahmen gelten und auch schon zum Schutz der Mitarbeiter im Umgang mit Patienten konsequent angewandt werden. Eine Gefährdung unserer Patienten kann dabei durch strikte Einhaltung der Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes und durch die vollständige Impfung der Praxismitarbeiter ausgeschlossen werden. In einer Arztpraxis und Klinik sind Sie zurzeit vor einer Ansteckung mit dem Covid-19-Virus sicher mehr geschützt als in jedem Lokal oder Bau – und Supermarkt.

Verzögern Sie deshalb bei akuten Erkrankungen nicht die Diagnosestellung und damit die notwendige Therapie. Vermeiden Sie bei chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel einem Diabetes mellitus, einer Stoffwechselerkrankung oder einem Bluthochdruck eine Verschlimmerung durch fehlende Kontrolluntersuchungen. Tumorpatienten sollten auf keinen Fall auf eine regelmäßige Kontrolle der Tumorparameter  und damit auf eine Nachsorge verzichten! 

 Wichtig ist uns auch der Hinweis gerade jetzt nicht auf prophylaktische Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge zu verzichten. Hierzu gehören vor allem Impfungen. Bei Durchsicht der uns vorgelegten Impfpässe mussten wir wiederholt feststellen, dass wichtige Impfungen entweder ganz fehlen oder dass der Impfschutz abgelaufen war und sinnvolle Auffrischungsimpfungen versäumt wurden.

Gerade in Hinblick auf die Gefährdung durch das Coronavirus ist eine Stärkung des Immunsystems durch einen vollständigen Impfschutz dringend zu empfehlen! Neben einem Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Masern, Hepatitis A und B und gegen die Frühsommermeningitis (FSME) ist gerade jetzt der Impfschutz gegen Erkrankungen der Atemorgane für bestimmte Risikogruppen  dringend angezeigt.

Hierzu gehört ein ausreichender Impfschutz gegen eine Infektion mit Pneumokokken. Pneumokokken sind Bakterien die zu den häufigsten Auslösern schwer verlaufender bakterieller Infektionen vorwiegend der Lungen und der Hirnhäute zählen. An einer Infektion mit Pneumokokken versterben jährlich 1,6 Millionen Menschen weltweit. Außerdem kann diese Impfung eine bakterielle Superinfektion bei einer durch das Covid-19-Virus ausgelösten Lungenentzündung verhindern. In Deutschland wird deshalb dringend empfohlen alle Personen über 60 Jahren dagegen zu impfen. Personen mit chronischen Erkrankungen, z.B. Diabetiker, Tumorpatienten, Herz-Kreislauf-Erkrankte, sollten sich auch bereits vor dem 60. Lebensjahr gegen Pneumokokken impfen lassen. Empfohlen werden Impfungen mit den sich ergänzenden und in der Wirkung verstärkenden Impfstoffen  „Prevenar“ und „Pneumovax“ in einem bestimmten zeitlichen Abstand. Der danach bestehende Impfschutz sollte nach 6 Jahren spätestens mit einer neuerlichen „Pneumovaximpfung“ aufgefrischt werden.

Eine ebenso wichtige Impfung gegen eine schwerwiegende Atemwegserkrankung ist die Impfung gegen Keuchhusten (Pertussis). Dies gilt für Alle, besonders aber für Frauen mit Kinderwunsch, für Betreuer eines Kindes, wie Tagesmütter, Babysitter,  aber natürlich auch für  Eltern und Großeltern.

Für Patienten mit chronischen Erkrankungen ist ab dem 50. LJ und generell ab dem 60. LJ der Erwerb eines Impfschutzes gegen den Erreger einer Herpes-Zoster-Infektion (Gürtelrose) dringend zu empfehlen. Die Impfung erfolgt mit dem Impfstoff Shingrix. Nach der ersten Impfung ist eine 2. Impfung nach 2-6  Monaten zum Erwerb des vollen Impfschutzes erforderlich. Die Impfung sollte nach 4 Jahren aufgefrischt werden.

Mit Beginn der kalten Jahreszeit ist die Impfung gegen das Influenzavirus ein Muss. Wir verweisen hierzu auf die „Praxisinfo Oktober“. Vereinbaren Sie einen Termin, ausreichender Impfstoff steht heuer zur Verfügung. Die Grippeimpfung kann gleichzeitig mit einer Erst-Zweit-oder Auffrischungsimpfung gegen das Covidvirus erfolgen.

Werfen Sie einen Blick in Ihren Impfausweis und lassen Sie sich beraten!

Ihr Praxisteam

Praxis-Info Oktober 2021

Liebe Patientin, lieber Patient,

Trotz der manchmal noch warmen Herbsttage steht unverkennbar die kalte Jahreszeit vor der Tür. Diese ist erfahrungsgemäß nicht nur die Zeit für sogenannte banale Infekte der Atemwege sondern aus der Erfahrung der letzten Jahre heraus leider auch die Zeit für schwerwiegend und eventuell tödlich verlaufende                  

                  I N F E K T E     D E R    A T M U N G S O R G A N E

 Wobei es sich hierbei, in der Zeit der unverändert anhaltenden Coronaepidemie um eine Infektion mit dem  nach wie vor hochansteckendem Covid-19-Virus und dem nicht minder gefährlichen Influenzavirus  handeln kann.

Allerdings können solche Infektionen der oberen Luftwege auch durch  Bakterien verursacht werden. Auch in einem solchen Fall kann eine Infektion zu erheblichen Komplikationen, wie zum Beispiel zu einer Lungenentzündung, führen. Ihr Arzt ist durch eine körperliche Untersuchung und durch die Anfertigung des Blutbildes in wenigen Minuten in der Lage zwischen einer viral oder bakteriell verursachten Erkältungskrankheit zu unterscheiden. Bei einer bakteriellen Ursache der Erkrankung ist dann, um Komplikationen und schwerere Verläufe zu vermeiden, meist eine Therapie mit einem Antibiotikum erforderlich.

Bei einem durch eher harmlose  Rhinoviren ausgelösten Infekt zeigen Antibiotika keine therapeutische Wirkung. Da eine Unterscheidung der Ursache für eine zunächst möglicherweise harmlos wirkende Erkältung gerade in Zeiten der Coronaepidemie  und der wie alle Jahre um diese Zeit vor der Türe stehenden Grippesaison für den Laien nicht möglich ist, empfiehlt sich bei einem Verlauf von mehr als drei Tagen ohne erkennbare Besserung auf jeden Fall der Arztbesuch  um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden!

Einzig geeignet zur Abwehr  solch schwerwiegenden Erkrankung sind neben den allseits bekannten Hygienemaßnahmen  die   nun Gott sei Dank zu Verfügung stehenden  Covidimpfstoffe   in Verbindung mit dem saisonalen Grippeimpfstoff.

Wir  planen ab dem 04.10.2021 den Beginn der Impfungen gegen den aktuellen Virusgrippeerreger.

Der Impfschutz besteht nach einer einmaligen Impfung für etwa sechs Monate. Sie können damit also die Hauptansteckungszeit für eine Virusgrippe, nämlich die Herbst – und Wintermonate geschützt vor einer Influenza überbrücken. Lassen sich von uns impfen! Eine vorherige Anmeldung ist jedoch wegen der Hygienevorgaben des Infektionsschutzgesetztes während der Coronapandemie  unbedingt erforderlich. Beachten Sie dabei weiter die Regeln der Prophylaxe gegen eine Ausbreitung des Covid-19-Virus. Handdesinfektion, Abstand halten und konsequentes Tragen der Mund-Nasen-Masken. Sie schützen damit sich und uns gegen eine Infektionskrankheit gegen die es zur Zeit  keine medikamentöse Therapie aber einen Impfstoff gibt!  Wir hoffen Sie haben die Chance zur vollständigen Impfung gegen den Covid-19-Virus bereits genützt. Wenn nicht, lassen Sie sich einen Termin bei uns zum Aufbau eines ausreichenden Impfschutzes geben. Nachdem  nun die STIKO die Vorgaben zur Coronaauffrischungsimpfung präzisiert hat, führen wir diese auch bei uns nach diesen Empfehlungen durch. Dabei ist zu beachten dass der Abstand zur letzten Covidimpfung mindestens 6 Monate beträgt. Zwischen einer Coronaimpfung  und der Impfung gegen die Influenza sollten  zur Kontrolle eventueller Nebenwirkungen mindestens 2 Wochen liegen.

 

Wer sollte sich nun unbedingt gegen beide Viruserkrankungen impfen lassen?

  1. Alle Personen mit einem reduzierten Infektionsschutz: z.B. Diabetiker, Stoffwechselerkrankte, Tumorpatienten, Patienten mit einer abgelaufenen EBV – Infektion (Pfeiffer`sches  Drüsenfieber), Fibromyalgiepatienten, Patienten mit Blutkrankheiten ( Mangel an weißen Blutkörpern ) und generell  Personen ab dem 60. Lebensjahr durch die Influenzaimpfung und  durch 2-malige Covidimpfung bzw. durch Auffrischung der Covidimpfung.
  2. Personen mit vielen Menschenkontakten z.B.   Benutzer von öffentlichen Verkehrsmitteln, Pflegepersonal, Personen im Schalterdienst, Lehrer, Arzthelferinnen , Krankenschwestern, Ärzte.
  3. Personen mit hoher körperlicher Belastung z.B. Schichtarbeiter, Nachtdienstarbeiter, Sportler.
  4. Patienten mit chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Einschränkung der Lungenfunktion ( COPD, Asthma bronchiale).
  5. Schwangere ab dem 6. Schwangerschaftsmonat sowohl mit der Influenzaimpfung als auch mit einer Impfung gegen das Covid-Virus.

 

Während einer banalen Erkältungskrankheit sollte jedoch kurzfristig auf eine  der beiden Virusimpfung verzichtet werden. Nach Abklingen einer solchen Infektion sollte dann allerdings unverzüglich geimpft werden.

Um Enttäuschungen zu vermeiden, möchten wir  jedoch darauf hinweisen, dass zum Beispiel eine Impfung gegen die  Virusgrippe nicht  gegen einen banalen Schnupfen oder eine banale Infektion der oberen Luftwege schützt. Bei einer solchen Erkrankung stehen, wie bereits ausgeführt, bewährte Medikamente der Allo –  und Homöopathie zur Verfügung.

Sollten Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, beraten wir Sie jederzeit gerne.

Ihr Praxisteam