Archiv der Kategorie: Praxis-Infos

Praxisinfo März 2020

Liebe Patientin, lieber Patient,

heute möchten wir Sie zu Beginn der „Fastenzeit“  und nach dem Ende der „fetten Faschingstage“, über Sinn und Unsinn der verschiedenen Methoden zur Gewichtsreduktion aus ärztlicher Sicht informieren.

Gerade mit Beginn der  „Fastenzeit„ werden in zahllosen Publikationen bequeme und schnelle  „Diäten“ zur Gewichtsreduktion angeboten. Glaubt man einer Statistik, so haben unsere Mitbürger im Durchschnitt bis zum Erreichen ihres 40. Lebensjahres bereits mit 20 verschiedenen  Diätversuchen mehr oder minder erfolgreich versucht, ihr Idealgewicht  zu erreichen und zu halten. Aus eigener Erfahrung wissen Sie vielleicht, dass bei solchen Diätversuchen eine schnelle Gewichtsreduktion erreichbar ist, dass aber dieser Erfolg meist nur von kurzer Dauer ist oder  im Gegenteil das Körpergewicht wenige Wochen nach einer solchen Maßnahme deutlich höher ist als zuvor. Böse Stimmen sprechen auch von einem so genannten   „Helmut Kohl – Syndrom“. Frustration und ein gestörtes Selbstwertgefühl sind meist die Folge solch  untauglicher Versuche.

Wie entsteht Übergewicht, ab wann spricht man von Übergewicht und warum ist Übergewicht schädlich ?

Unsere Vorfahren lebten nach dem Motto  „Bewegung immer  –  Nahrung selten“. Auf Grund der Entwicklung unserer Zivilisation hat sich dieses Lebensmotto für uns entscheidend verändert, wir leben meist nach der Formel  „Bewegung selten   – Nahrung immer“. Übergewicht entsteht also in der Regel aus dem  Missverhältnis von  Energiezufuhr und Energieverbrauch.  In wenigen Fällen ist ein Übergewicht (Adipositas) durch genetische oder hormonelle Ursachen, zum Beispiel durch eine Unterfunktion der Schilddrüse bedingt. Solche Ursachen sind durch einfache  Untersuchungen bei Ihrem Arzt auszuschließen.

Ab welchem Körpergewicht spricht man nun von  Übergewicht, was ist überhaupt ein normales oder ideales Gewicht?

Medizinisch gesehen ist dasjenige Gewicht als Idealgewicht zu bezeichnen, das mit der größtmöglichen Lebenserwartung korreliert. Dabei ist mit Nachdruck darauf  hinzuweisen, dass auch  Untergewicht zu einer erheblichen Minderung der Lebenserwartung führen kann.

In früheren Jahren wurde das Idealgewicht nach der  Brocaregel  =  Körpergröße in cm  – 100  +/- 10 % definiert. Bei einer angenommenen Größe von  180 cm beträgt damit das Idealgewicht dieses Menschen zwischen  72 kg  und  88 kg. Nachdem aber davon auszugehen ist, dass das Körpergewicht gleich großer Menschen von der Fettmasse bestimmt wird, ist heute der  „BODY  –  MASS  –  INDEX  ( BMI )“ ein allgemein akzeptiertes Maß für  Unter – Normal – und Übergewicht.

Der BMI berechnet sich nach der Formel : BMI = Körpermasse kg : Größe x Größe m.

Bei einer Körpergröße von 1,80 m würde sich bei einem Gewicht von  88 kg demnach ein BMI   von    88  :  1,8 x 1,8    =    27,16 errechnen. Werte unter 18,5 gelten dabei als Untergewicht,  Werte von 18,5 bis 24,9 als Idealgewicht, Werte von 25 bis 29,9 als Übergewicht, Werte von 30 bis 39,9 als Fettsucht und Werte über 40 gelten als krankhafte Fettsucht. Als Maß für das Übergewicht und den daraus resultierenden Risikofaktoren (metabolisches Syndrom) wird heute auch der Bauchumfang – gemessen über dem Nabel –  herangezogen. Beim Mann sollte dieser nicht mehr als 108 cm, bei der Frau nicht mehr als 102 cm betragen.

Wodurch schädigt Übergewicht unsere Gesundheit?  Übergewicht belastet nicht nur unseren Bewegungsapparat durch erhöhten und vorzeitigen Verschleiß der Gelenke z.B. Knie – und Hüftgelenke, sondern führt auch zu frühzeitigen Wirbelsäulenschäden. Übergewicht bedingt außerdem oft Erkrankungen des Herz – Kreislaufsystems wie Bluthochdruck und Arteriosklerose der Blutgefäße. Übergewicht kann aber auch zu Stoffwechselerkrankungen, wie z.B. zu Diabetes mellitus und Erkrankungen des Fettstoffwechsels, führen. Funktionsstörungen der Leber (Fettleber) können ebenfalls Folgen des Übergewichtes sein. Depressionen treten bei Übergewichtigen zudem häufiger auf als bei Personen mit Normalgewicht.

Was also tun bei Übergewicht? Als erstes prüfen Sie Ihre Eß – und Trinkgewohnheiten.

Überprüfen sie Ihren täglichen Energiebedarf und erwarten Sie nicht zuviel von einer Diät.

Bedenken Sie, dass je länger ein Übergewicht besteht, desto langsamer werden Sie es wieder los.  Führen Sie eine Gewichtsreduktion nur unter ärztlicher Kontrolle durch.

Machen Sie sich keine Illusionen:  Ein kg – Fett hat einen Brennwert von 9 300 kcal. Bei einer absoluten Nulldiät und einem berechenbaren Tagesverbrauch an Kalorien  = Grundumsatz, von durchschnittlich 2 100 kcal bei einer 88 kg wiegenden Person (Grundumsatz pro Tag = Körpergewicht x 24 Std.) benötigen Sie so circa 5 Tage um ein kg des Körperfettes abzubauen. 

Reduzieren Sie Ihre Kalorienzufuhr um unnötige Mengen. 1 Gramm Alkohol hat einen Brennwert von 7 kcal, ein Liter Bier einen Brennwert von ca. 840 kcal. Für Fruchtsäfte und Cola gilt ähnliches. Trinken Sie während einer Diät nur Wasser und dieses in aus-reichender  Menge, da nur so die beim Abbau der Fettzellen frei werdenden Abbau-produkte ( z.B. Harnsäure) ausreichend ausgeschieden werden können. Die Trinkmenge sollte drei Liter pro Tag nicht unterschreiten und lassen Sie einmal pro Woche den Harnsäurewert  in Ihrem Blut untersuchen, da es bei erhöhten Harnsäurewerten während einer Diät zu einem Gichtanfall oder zu Nierensteinen kommen kann. Sie verstehen nun, warum eine Gewichtsreduktion nur unter ärztlicher Kontrolle durchgeführt werden soll. Erhöhen Sie durch eine für Sie geeignete körperliche Betätigung  Ihren Energieverbrauch. Auch hier sollten Sie vor Aufnahme ungewohnter sportlicher Aktivitäten den Rat Ihres Arztes einholen. Unerkannte Herz – Kreislauferkrankungen, zum Beispiel ein Bluthochdruck, könnten sonst zu fatalen  Folgen führen.

Setzen Sie nicht auf Medikamente. So genannte Appetitzügler  oder  Magenfüller haben eine hohe und zum Teil lebensgefährliche Nebenwirkungsrate. Medikamente, die die Aufnahme von Fett im Darm blockieren (Xenical), sind in der Regel ungefährlich, führen aber zu einer Reduktion der Aufnahme verschiedener Vitamine ( E / D / K / A ) und bei Aufnahme von mehr als 60 Gramm Fett pro Tag   ( 558 kcal ) zu unangenehmen  Fettdurchfällen.

Ich möchte mein Übergewicht reduzieren, was ist zu tun?

Zuerst sollten Sie ärztlichen Rat einholen, ob eine Reduktionsdiät für Sie sinnvoll ist und ob sie in der beschriebenen Form bei Ihnen durchgeführt werden kann.

Die jetzige „Fastenzeit“ von 40 Tagen bietet unter Beachtung der bisher genannten Regel eine gute Gelegenheit für eine gesunde Reduktion des Körpergewichtes.  Essen Sie während des Tages bis 14.00 Uhr so wie Sie es bisher gewohnt sind und nehmen Sie danach keine Nahrungs – oder Genussmittel , die Kalorien beinhalten, mehr zu sich. Salate oder Obst sind auch am Abend erlaubt. Trinken Sie während des Abends kontrolliert  mindestens 1 Liter Wasser, wiegen Sie sich morgens nach dem Aufstehen zur Erfolgskontrolle und weiteren Motivation und  lassen Sie Ihre Laborwerte regelmäßig kontrollieren. Wir wünschen Ihnen bereits jetzt viel Erfolg und beraten Sie jederzeit und gerne zu diesem Thema. 

Ihr Praxisteam

Praxis-Info Februar 2020

Liebe Patientin, lieber Patient,

unsere Praxis ist vom Rosenmontag bis einschließlich Aschermittwoch (24.02. bis 26.02.) geschlossen. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis!

Wie in jeder Praxisinfo möchten wir Sie auch im Februar zu einem medizinischen Thema informieren und beraten:         Volkskrankheit      OSTEOPOROSE 

In Deutschland sind rund 7,8 Millionen Menschen davon betroffen. So erleiden mehr als 40 Prozent der Frauen und 13 Prozent der Männer nach dem 50. Lebensjahr einen durch Osteoporose bedingten Knochenbruch. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern ist Deutschland Schlusslicht bei der Versorgung von Patienten mit Osteoporose. Es ließen sich alleine in Deutschland bis zu 40.000 Knochenbrüche pro Jahr verhindern, wenn Menschen mit Osteoporose eine ausreichende Behandlung und vor allem im Vorfeld prophylaktische Maßnahmen erhielten.

Osteoporose oder Knochenschwund wird oft als eine Erkrankung älterer Frauen angesehen. Aber auch  Männer sind betroffen und leiden ebenso unter den potenziellen Folgen.

 Die Knochen sind keine starre Substanz, es finden stets gleichzeitig Auf- und Abbauprozesse statt. Beim gesunden Menschen hält sich die Tätigkeit der knochenaufbauenden Zellen (Osteoblasten) und knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) die Waage. Etwa ab dem vierzigsten Lebensjahr überwiegt allerdings der Knochenabbau. Mit der Zeit werden diese dadurch immer fragiler, das Risiko für Knochenbrüche steigt. Das Lebensalter spielt also eine große Rolle bei der Entstehung einer Osteoporose. Bei Frauen kommt aber noch ein weiterer Einflussfaktor hinzu, die „Wechseljahre“. Dabei produziert der Körper immer weniger Östrogen. Dieses Hormon schützt die Knochen vor einem vorzeitigen Knochenabbau. Auch bei Männern nimmt die Produktion der „knochenschützenden“ Sexualhormone mit dem Alter ab. Allerdings verringert sich die Knochendichte bei ihnen nicht im gleichen Maß wie bei Frauen. Ein weiterer Risikofaktor ist die familiäre Disposition, wenn z. B. Osteoporose bedingte Knochenbrüche bei nahen Verwandten bekannt sind. Des Weiteren  tragen Untergewicht, Nikotinkonsum, unzureichende Bewegung und eine  verminderte Calcium – und Vitamin – D3 Versorgung zu einem erhöhten Osteoporoserisiko bei. Aber auch Erkrankungen, wie  eine Überfunktion der Schilddrüse, chronische Darmerkrankungen, eine eingeschränkte Nierenfunktion, rheumatische Erkrankungen, eine langfristige Cortisontherapie oder die regelmäßige Einnahme von Magenschutzpräparaten gehen mit einem erhöhten Risiko für die Entwicklung einer Osteoporose einher.

Wenn der Verdacht auf eine Osteoporose besteht, wird Ihr Arzt zur Diagnostik, neben der Anamnese, eine Blutuntersuchung und eine Knochendichtemessung in einer radiologischen Praxis (DXA- Messung)  veranlassen.

Eine Osteoporose verursacht über einen langen Zeitraum entweder keine Beschwerden oder aber nur unspezifische, das heißt unklare „rheumatische Schmerzen“ des Bewegungsapparates, was insgesamt die Diagnosestellung erschwert. Die Folge einer unerkannten Osteoporose sind wie bereits ausgeführt, Brüche verschiedener Knochen. Wenn z.B. durch den Knochenschwund Wirbelknochen porös werden und in sich zusammenbrechen, verformt sich die Wirbelsäule. Durch diese Kompressionsbrüche, die sich vorwiegend im Brust- und Lendenbereich ereignen, nimmt die Körpergröße ab und es bildet sich ein Rundrücken, im Volksmund auch „Witwenbuckel“ genannt.

Um den Knochenabbau zu bremsen, ist es aber nie zu spät. Wie rasch dieser Prozess einsetzt und voranschreitet ist auch eine Frage der individuellen Lebensführung. Hier steht vor allem eine ausreichende Bewegung, eine calciumreiche Ernährung, das Vermeiden von zu viel Alkohol und der Verzicht auf Nikotin im Mittelpunkt der Therapie.

Durch Bewegung wird auf den Knochen Druck und Zug ausgeübt, dadurch wird der Knochenaufbau anregt und gleichzeitig der Abbau reduziert. Noch wichtiger ist eine regelmäßige Bewegung, wenn bereits eine Osteoporose besteht.

Die Knochen sind das einzige Kalziumreservoir im Organismus. Entsteht  ein Calciumdefizit aufgrund einer calciumarmen Ernährung wird dem Knochen Calcium entzogen und er verliert an Stabilität. Ein Erwachsener sollte deshalb täglich etwa 800-1000 Milligramm Calcium über die Nahrung aufnehmen. Calciumreiche Lebensmittel sind  Milchprodukte und Fleisch. Ein besonders guter Calcium-Lieferant ist auch calciumreiches Mineralwasser. Das zugeführte Calcium kann der Organismus jedoch nur dann aufnehmen und verwerten, wenn gleichzeitig ausreichend Vitamin D3 vorhanden ist. Die Zufuhr von Vorstufen des Vitamin-D ist durch die meisten  Nahrungsmittel nicht ausreichend. Nur wenige Lebensmittel verfügen über einen nennenswerten Vitamin D Anteil. Ausreichende Vorstufen des Vitamin D3 sind  z.B. im Lebertran, verschiedenen Fettfischen, Innereien, Butter oder Pilze wie Steinpilze, Pfifferlinge oder Champignons, enthalten. Werden diese Lebensmittel allerdings gekocht, vermindert sich die Vitamin-D-Konzentration um rund 10 Prozent. Umgekehrt können Sie mit ungeeigneten Nahrungs- und Genussmitteln die Knochensubstanz auch schädigen. Vor allem Alkohol, Nikotin, Cola-Getränke, Nahrungsmittel aus Konserven und Wurstwaren sind „Calciumräuber“. Zusätzlich erhöht ein Folsäuremangel das Risiko an einer Osteoporose zu erkranken. Der Tagesbedarf an Folsäure von 400 µg lässt sich durch eine gesunde Ernährung mit Spinat, Salaten, Hülsenfrüchten, Vollkornprodukten decken.

Bei bereits an einer Osteoporose erkrankten Patienten ist eine konsequente Sturzprophylaxe zur Vermeidung von Knochenbrüchen von zentraler Bedeutung. Tragen Sie festes Schuhwerk, auch zu Hause, räumen Sie Stolperfallen im Haushalt, wie Kabel oder Läufer und Teppiche, aus dem Weg.

Ist die Diagnose Osteoporose einmal gestellt  ist es  wichtig, dass zunächst für eine ausreichende Versorgung mit Calcium und Vitamin D gesorgt wird, gegebenenfalls kann beides als Medikament verordnet werden. Zusätzlich stehen verschiedene  Medikamente, je nach Stadium der Erkrankung, wie  Bisphosphonate  zur Verfügung. Die Wirkung dieser Medikamente beruht in der Hemmung der Aktivität der knochenabbauenden Zellen. Dies bewirkt letztlich eine Zunahme der verminderten Knochenmasse.

Sollte sich aufgrund der oben genannten Risikofaktoren und Symptome der Verdacht auf eine beginnende oder bereits bestehende Osteoporose ergeben, lassen Sie sich untersuchen und vermeiden sie so unnötige Knochenbrüche durch eine Osteoporose und damit einen erheblichen Verlust  an Lebensqualität!

Ihr Praxisteam

Praxis-Info Januar 2020

Liebe Patientin, lieber Patient,

zunächst eine Information in eigener Sache.

Wie Sie sicher registriert haben stand ich ab Ende September 2019 für die ärztliche Betreuung unserer Patienten nicht zur Verfügung. Um weitere Spekulationen zu vermeiden möchte ich Ihnen an dieser Stelle die Gründe hierfür mitteilen.

Ich musste mich im September und nochmals im November 2019 wegen eines Bandscheibenleidens operativen Eingriffen unterziehen. Dank der ärztlichen Kunst der Operateure bin ich nun  soweit hergestellt, dass ich das Ärzteteam ab sofort wieder verstärken kann. In diesem Zusammenhang möchte ich den Ärztinnen und den medizinischen Fachangestellten der Praxis ausdrücklich für ihren Einsatz in diesen schwierigen Wochen danken. Nur durch ihr Engagement konnte die fortlaufende Betreuung unserer Patienten auf unverändert hohem Niveau sichergestellt werden.

 Wir  hoffen Sie sind auch Alle gut in das neue Jahr gestartet. Wir wünschen Ihnen für 2020 alles Gute, viel Glück und vor allem Gesundheit.

Denn, wie schon der Volksmund sagt, ist „Alles ohne Gesundheit Nichts“.

Prophylaxe ist dabei der preiswerteste und einfachste Weg zur Gesunderhaltung.

Sinnvoll ist eine solche Vorsorgeuntersuchung ab dem 35. Lebensjahr im Abstand von zwei Jahren. Ab dem 45. Lebensjahr empfehlen wir die Vorsorgeuntersuchung im jährlichen Abstand, solange keine persönlichen Risikofaktoren, wie zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen, ein Bluthochdruck oder familiäre Risikofaktoren (z.B. gehäufte Tumorerkrankungen) bei Ihnen vorliegen. In diesem Fall sollten Sie sich von uns individuell beraten lassen.

 Was ist unter einer solchen Prophylaxe zu verstehen?

Hierzu gehört einmal die Bestimmung Ihres „Impfstatus“ durch eine Antikörperuntersuchung mittels einer Blutabnahme, ebenso wie die Durchführung  der daraus resultierenden Impfungen. Denken Sie bereits jetzt an Ihre nächste Urlaubsreise. Ein Impfschutz gegen die Hepatitis A und B, gegen die Kinderlähmung (Polio), gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und gegen die durch Zecken übertragene Hirnhautentzündung  (FSME) sollte dabei Standard sein.

Für Personen ab dem 60. Lebensjahr ist zusätzlich eine Impfung gegen die durch Pneumokokken übertragene Lungenentzündung dringend zu empfehlen.

Neben diesen vorbeugenden Maßnahmen sind Untersuchungen zur Früherkennung von Krankheiten eine weitere tragende Säule der Gesundheitsvorsorge.  Wir bieten Ihnen auch im Jahr 2019 dazu Untersuchungen im Rahmen eines so genannten  „Check – up“  an.

Hierzu gehören neben der körperlichen Untersuchung der Atmungsorgane und des Herz – Kreislaufsystems ein Belastungs-EKG (Ergometrie), eine Ultraschalluntersuchung des Herzens und der hirnversorgenden Gefäße  sowie eine Spirometrie zur Funktionsanalyse der Atmungsorgane und ein Schlafapnoescreening zum Ausschluß eines nächtlichen Sauerstoffmangels.

Durch eine sorgfältige körperliche Untersuchung, gestützt auf zusätzliche Untersuchungen mittels Ultraschall und Endoskopie, können außerdem Erkrankungen der Schilddrüse, des Gefäßsystems, der Bauchorgane, der Nieren und der ableitenden Harnwege einschließlich  der Prostata bei Männern sowie des Enddarmes schmerzfrei und ohne Belastung für Sie, frühzeitig erkannt und dann einer erfolgreichen Behandlung zugeführt werden. Abgerundet wird ein solcher „Check–up“ durch Blut/Urinuntersuchungen zum Ausschluss von Stoffwechselerkrankungen, wie Diabetes mellitus, Gicht und Fettstoffwechselstörungen.

Erkrankungen der Schilddrüse und verschiedener innerer Organe, wie z.B. der Nieren und der Leber,  können durch diese Laboruntersuchungen ebenso frühzeitig aufgedeckt werden, wie die Folgen eines Eisen- oder Vitaminmangels.

Die Früherkennung von Infektionskrankheiten, wie zum Beispiel eine Infektion der Magenschleimhaut durch das Bakterium Helicobacter, die in letzter Konsequenz zu Magenkrebs führen kann, ist ebenfalls durch eine spezielle Laboruntersuchung (13C-Atemtest) bei einer solchen Vorsorgeuntersuchung möglich.

Durch die laborchemische Bestimmung der so genannten „Tumormarker“ können außerdem bösartige Erkrankungen der Prostata, der weiblichen Brust und verschiedener innerer Organe möglicherweise frühzeitiger erkannt und damit behandelt werden. Bei all den guten Vorsätzen, die zumeist am Beginn eines neuen Jahres stehen, sollte der Vorsatz im neuen Jahr etwas für die eigene Gesundheit zu tun, nicht vergessen werden. Regelmäßiger Kundendienst und die TÜV – Untersuchung für Ihr Auto, sind selbstverständlich, warum also nicht auch ein  „TÜV für die eigene Gesundheit“?

Vereinbaren Sie mit uns einen  „TÜV – Termin“ für sich und Ihre Gesundheit!

Wir bedanken uns auf diesem Weg auch noch einmal für die zahlreichen  Weihnachtsgrüße und Neujahrswünsche. Bedanken wollen wir uns auch ganz herzlich für die großzügigen und sehr persönlichen Geschenke zum Weihnachtsfest. Wir haben uns darüber sehr gefreut!

Ihr Praxisteam