Praxisinfo Dezember 2021

Liebe Patientin, lieber Patient,

                      unsere Praxis ist im Dezember und Januar vom

                                      23.12.2021 bis 09.01.2022

                                                 geschlossen

Wir möchten Sie deshalb bitten Ihren Medikamentenbedarf für diese Zeit zu überprüfen und Rezeptbestellungen bis spätestens 21.12.2021 zu tätigen.

In dringenden Fällen bitten wir Sie, während der o.g. Praxisferien den ärztlichen Not – und Bereitschaftsdienst  Ihrer Heimatgemeinde in Anspruch zu nehmen. Die jeweiligen Ansprechpartner können Sie den Tageszeitungen  entnehmen oder über die Telefonnummer  116 117 erfragen. Für akute Notfälle beachten Sie bitte folgenden Hinweis:

Die 112 gilt mittlerweile als EU-weite Notrufnummer.  Mit Anwahl der 112 (ohne Ortsvorwahl) werden Sie sofort mit der für Sie zuständigen Rettungsleitstelle verbunden.

Wir hoffen, dass dies während der Festtage nicht erforderlich sein wird und wir uns im Neuen Jahr  „in alter Frische“  wiedersehen. Wir wünschen      Ihnen ein friedliches Weihnachtsfest und Alles Gute im neuen Jahr!

Um in der derzeit akuten 4. Coronawelle den Praxisbetrieb für Sie aufrechthalten zu können bitten wir um Beachtung folgender Punkte:

  • Bei akuten Infektionen z.B. der Atemwege oder des Verdauungssystems bitten wir Sie sich vor Besuch der Praxis telefonisch anzumelden. Wir haben für diese Fälle eine separate „Infektionssprechstunde“ eingerichtet, um Sie und andere Patienten zu schützen.
  • Die Coronaimpfungen (1. 2. und Auffrischungsimpfungen) werden wir weiterhin nach vorheriger Terminvereinbarung durchführen. Uns ist bewusst, dass auf Grund zahlreicher telefonischer Anfragen unsere Telefonanlage trotz mehrerer Anschlüsse immer wieder überlastet ist. Wir bitten Sie zu bedenken, dass unsere Mitarbeiter stets bemüht sind Ihre Anfragen und Wünsche zeitgerecht und umfassend aufzunehmen. Unsere Mitarbeiter und Ärzte sind bemüht in dieser Ausnahmesituation, verursacht durch die aktuelle  Coronawelle eine optimale medizinische Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten. Wir müssen in diesen Tagen nicht nur impfen…impfen und nochmals impfen,  sondern wir haben auch noch Patienten mit allen anderen Erkrankungsformen  zu betreuen und zu versorgen! Leider müssen wir immer wieder feststellen, dass bestimmte Patienten ihren Unmut über die Gesamtsituation glauben verbal an unseren Praxismitarbeitern auslassen zu müssen. Bitte lassen Sie uns gemeinsam mit Geduld und gegenseitigem Verständnis der für uns Alle  schwierigen Zeit begegnen! Für uns, Mitarbeiterinnen und Ärztinnen, möchte ich Ihnen versichern: 

                     Wir tun für Sie Alles was in unserer Macht steht!

Neben dieser Bitte um gegenseitiges Verständnis möchten wir in dieser Praxisinfo nochmals einige Informationen zum Impfen geben nachdem wir immer wieder feststellen müssen, dass zu diesem Thema immer noch unglaubliche Fehlinformationen verbreitet sind. Dabei gehören Impfungen zu den wichtigsten und wirksamsten vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen. Das unmittelbare Ziel von Impfungen ist es:

  • den Geimpften vor Infektionskrankheiten zu schützen gegen die es wie zum Beispiel bei der FSME, bei Tollwut oder Hepatitis, um nur einige zu nennen, keine medikamentöse Therapie gibt. Des Weiteren können durch die Impfungen schwerwiegende Folgen von Infektionskrankheiten für den Einzelnen vermieden werden. So konnten bereits Krankheitsbilder wie bei einer Pockeninfektion mit tödlichen Folgen oder die schrecklichen Auswirkungen der Kinderlähmung durch dafür entwickelte Impfungen erfolgreich bekämpft werden.
  • Darüber hinaus trägt der Impfschutz des Einzelnen gleichzeitig zum Schutz der Gemeinschaft bei, da der Geimpfte zu einem hohen Prozentsatz die Ansteckung anderer und damit die Ausbreitung von Krankheiten in der Bevölkerung bis hin zur Pandemie verhindern kann.
  • Unser Immunsystem ist in der Lage auf Krankheitserreger wie Viren (Corona, Influenza, FSME, Masern, ect.) und Bakterien (Pneumokokken, Tetanus, Diphtherie, ect.) mit vom System gebildeten Antikörpern zu reagieren. Nachteil dabei ist, dass die Immunantwort auf diese Krankheitserreger mindestens 8 bis 10 Tage dauert. Erst dann wäre der Körper in der Lage entsprechend zu reagieren. Durch die Impfung werden dem Immunsystem nicht krankmachende Stoffe (Antigene) angeboten was dann zur vorzeitigen Antikörperbildung im gesunden Menschen führt. Diese Antikörper müssen bei bestimmten Impfungen (z.B Corona) durch eine Wiederholungs- oder Mehrfachimpfung (Booster = Verstärkung) aufgefrischt und verstärkt werden. Trotz dieser Maßnahmen kann  die Antikörperbildung aus verschiedenen individuellen Gründen reduziert sein, was dann zu den Krankheitsdurchbrüchen trotz Impfung führen kann. Dennoch verläuft dann die Krankheit abgeschwächt und in der Regel nicht tödlich.

Lassen Sie sich beraten, impfen und nicht von unsachlichen Informationen verwirren!

Ihr Praxisteam